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Dauer-Debatte um einen Klimaschutzbeauftragten

Zur Mettmanner Dauer-Debatte um einen Klimaschutzbeauftragten

Beim Thema Nachhaltigkeit wünschen wir uns mehr Entschlusskraft in Mettmann.

Der Gleichschritt, in dem die beiden größten Fraktionen im Mettmanner Rat daherkommen, muss uns Bürger aufhorchen lassen. CDU und SPD haben den Antrag der Grünen, eine Vollzeitstelle für Klimaschutzmanagement einzurichten, abgelehnt.
Die FDP und der fraktionslose Hans-Werner Leonhardt (ehemals AfD) haben ebenfalls dagegen gestimmt. Einzig die Fraktion Piraten/Linke hat den Antrag unterstützt.

Wir meinen, es ist unstrittig, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Ökologie, Ökonomie und Sozialem zu den entscheiden Zukunftsthemen gehören. Wie bei allen anderen Themen wünschen wir uns auch hier den notwendigen Blick über den Mettmanner Tellerrand hinaus.
Experten und Fachleute zu befragen und von ihnen zu lernen erscheint uns aufgrund der Komplexität der heutigen Lebenswelt unerlässlich.

Bei Antragstellung sprach Grünen-Fraktionsvorsitzender Nils Lessing von wichtigen „Querschnittsaufgaben“, die wahrzunehmen seien. Ja, das ist für uns ein nachvollziehbarer Gedanke.
Allerdings stellen wir die Frage zur Diskussion, ob denn das Einrichten einer weiteren Planstelle Garant für eine positive Entwicklung ist?

Nachhaltigkeit muss doch künftig bei der Wirtschaftsförderung genauso verinnerlicht werden, wie im Sozialdezernat und bei Planung und Bau. Demnach ist es doch keine Utopie, darüber nachzudenken, in einem Projekt gemeinsam mit Fachleuten und eben Mitarbeitern aus den Dezernaten und der Politik im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung gemeinsam und gut abgestimmt zu arbeiten.

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit Ökologie, Wirtschaft und Soziales werden künftig auch in Mettmann ein übergeordnetes Thema werden und lange Zeit bleiben.